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EPS Zusatzdämmung — Wärmedämmplatten für Boden, Wand & Decke
Die EPS Zusatzdämmung ist der bewährte Klassiker in der Wärmedämmung: wirtschaftlich, vielseitig und formstabil. Bei SuVit findest du hochwertige EPS-Platten mit Wärmeleitgruppe WLG 035 und Druckfestigkeit 100 kPa in sechs Dämmstärken von 20 bis 70 mm.
Geeignet für Fußbodendämmung, Kellerdecke, Innenwand und Deckendämmung — kompatibel mit Beton, Trockenmauer und Zement. Als Sanitär- und Heizungs-Meisterbetrieb beraten wir dich gerne bei der Auswahl der passenden Dämmstärke.
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Kurz gesagt: EPS Dämmung (Expandiertes Polystyrol, auch bekannt als Styropor) ist der Klassiker unter den Wärmedämmstoffen — wirtschaftlich, vielseitig und in jeder Bausituation einsetzbar. Bei SuVit findest du hochwertige EPS-Platten mit Wärmeleitgruppe WLG 035 und Druckfestigkeit 100 kPa.
Für Fußboden, Wand und Decke — sechs Dämmstärken von 20 bis 70 mm. Konform mit DIN 4108 (Wärmeschutz) und DIN EN 13163 (EPS).
Was ist EPS-Dämmung?
EPS steht für Expandiertes Polystyrol — im Volksmund auch als „Styropor" bekannt. Es besteht aus kleinen, aufgeschäumten Polystyrolkugeln, die zu Platten verpresst werden. Das Ergebnis: ein leichter, formstabiler und feuchtigkeitsresistenter Dämmstoff mit hervorragender Wärmeleitfähigkeit.
EPS ist seit Jahrzehnten der meistverwendete Dämmstoff in Deutschland — und das aus gutem Grund: bewährt, wirtschaftlich und in nahezu jeder Bausituation einsetzbar.
Warum EPS-Dämmung wählen?
- Wirtschaftlich: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis im Dämmstoff-Segment
- Wärmeleitgruppe WLG 035: Sehr gute Dämmleistung (λ = 0,035 W/mK)
- Druckfestigkeit 100 kPa: Auch unter Estrich und Fußbodenheizung einsetzbar
- Feuchtigkeitsresistent: Nimmt praktisch kein Wasser auf
- Formstabil: Kein Setzen, kein Verrutschen über Jahrzehnte
- Leicht zu verarbeiten: Mit Cutter oder Handsäge — ohne Staub oder Fasern
- Vielseitig einsetzbar: Boden, Wand, Decke — Neubau und Sanierung
- Recyclingfähig: EPS ist zu 100 % wiederverwertbar
Anwendungsbereiche
Fußbodendämmung unter Estrich
Der klassische Einsatzbereich für EPS. Als Zusatzdämmung unter dem Estrich reduziert sie Wärmeverluste nach unten und verbessert die Energieeffizienz. Mit 100 kPa Druckfestigkeit auch unter Fußbodenheizungen geeignet.
Empfohlene Dicken: 40–60 mm über beheizten Räumen, 50–70 mm über unbeheizten Räumen.
Kellerdeckendämmung
Zur Dämmung der Kellerdecke von unten — verhindert Wärmeverluste aus den Wohnräumen ins unbeheizte Untergeschoss. Einfache Verklebung auf Beton oder Trockenmauer.
Empfohlene Dicken: 50–70 mm für effektive Dämmung.
Innenwand- & Deckendämmung
Zur nachträglichen Dämmung von Innenwänden oder Zimmerdecken — ideal für energetische Sanierung in Etagenwohnungen und Altbau-Räumen. Kompatibel mit Beton, Trockenmauer und Zementputz.
Welche Dämmstärke brauche ich?
Die richtige Dämmstärke hängt von der Anwendung und den Anforderungen nach DIN 4108-2 ab:
| Dämmstärke | R-Wert (WLG 035) | Empfohlene Anwendung |
|---|---|---|
| 20 mm | ca. 0,57 m²K/W | Minimalste Zusatzdämmung |
| 30 mm | ca. 0,86 m²K/W | Sanierung mit wenig Aufbauhöhe |
| 40 mm | ca. 1,14 m²K/W | Standard-Sanierung |
| 50 mm | ca. 1,43 m²K/W | Fußbodenheizung Wohnbau (erfüllt DIN 4108) |
| 60 mm | ca. 1,71 m²K/W | Neubau, verstärkte Dämmung |
| 70 mm | ca. 2,00 m²K/W | Kellerdecke, gegen Erdreich (erfüllt DIN 4108-2) |
EPS vs. PUR/PIR — welche Dämmung passt zu mir?
Beide Materialien haben ihre Berechtigung:
- EPS (WLG 035) — wirtschaftlicher Standard, ideal bei ausreichender Aufbauhöhe. Bewährt und einfach zu verarbeiten.
- PUR/PIR (WLG 023/024) — bis zu 40 % bessere Dämmleistung bei gleicher Plattenstärke. Teurer, aber ideal bei geringer Aufbauhöhe.
Als Faustregel: Wer Platz hat, wählt EPS. Wer Platz sparen muss, wählt PUR/PIR.
Komplettes System für deine Fußbodenheizung
EPS ist eine hervorragende Basis — für das komplette Fußbodenheizungs-System findest du bei uns auch:
- Tackerplatten als Systemplatte zum Verlegen der Heizrohre
- Fußbodenheizungs-Systeme — Rohre, Verteiler und Steuerung
Mehr zum Thema Nachrüstung findest du im Ratgeber Fußbodenheizung nachrüsten — 5 Wege im Vergleich.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist EPS-Dämmung?
EPS (Expandiertes Polystyrol) ist ein aufgeschäumter Kunststoff, der zu leichten, formstabilen Dämmplatten verpresst wird. Im Alltag wird EPS oft als „Styropor" bezeichnet — Styropor ist allerdings eine geschützte Markenbezeichnung der BASF. EPS ist der meistverwendete Dämmstoff in Deutschland.
Was bedeutet WLG 035?
Die Wärmeleitgruppe (WLG) gibt die Wärmeleitfähigkeit λ des Dämmstoffes an — je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung. WLG 035 bedeutet eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m·K) — Spitzenklasse im EPS-Bereich. Standard-EPS liegt meist bei WLG 040. Unsere Platten liefern bei gleicher Dicke rund 12 % bessere Dämmleistung als Standard-EPS.
EPS oder Styropor — was ist der Unterschied?
Es gibt keinen Materialunterschied — beide bezeichnen dasselbe Material: expandiertes Polystyrol. Styropor ist eine geschützte Markenbezeichnung der BASF, EPS ist der fachlich korrekte Materialname. In der Praxis werden die Begriffe synonym verwendet.
Wie dick muss die EPS-Dämmung sein?
Nach DIN 4108-2 gelten Mindestanforderungen für den Wärmedurchgangswiderstand R:
- Über beheizten Räumen: mind. R = 1,25 m²K/W → ca. 50 mm EPS (WLG 035)
- Über unbeheizten Räumen: mind. R = 1,25–2,0 → 50–70 mm EPS
- Gegen Erdreich: mind. R = 2,0 m²K/W → 70 mm EPS
Bei energetischer Sanierung oder Wärmepumpen-Einsatz empfehlen wir eher die dickere Variante.
EPS vs. PUR/PIR — welches ist besser?
Beide haben Vor- und Nachteile: PUR/PIR hat mit WLG 023–024 eine deutlich bessere Dämmleistung — bis zu 40 % dünner bei gleicher Wirkung. Dafür kostet es rund doppelt so viel. EPS (WLG 035) bleibt die wirtschaftliche Wahl bei ausreichender Aufbauhöhe. Wenn du Höhe sparen musst, lohnt sich PUR/PIR. Ansonsten ist EPS die bessere Investition.
Kann ich EPS unter einer Fußbodenheizung verwenden?
Ja, absolut. Voraussetzung ist eine ausreichende Druckfestigkeit — nach DIN 18560 mindestens 100 kPa unter Nassestrich. Unsere EPS-Platten erfüllen diesen Wert bereits ab Werk. Für die typischen Anforderungen unter Fußbodenheizung im Wohnbau ist EPS eine bewährte Wahl.
Wie schneide ich EPS-Platten?
Sehr einfach — mit einem scharfen Cuttermesser, einer Handsäge oder einem Styroporschneider (Heißdraht). Für Serienschnitte eignet sich auch eine Stichsäge mit feinem Blatt. Es entstehen weder Staub noch Fasern — ein deutlicher Vorteil gegenüber Mineralwolle.
Ist EPS-Dämmung umweltfreundlich?
EPS besteht zu 98 % aus Luft und nur zu 2 % aus Polystyrol. Die Herstellungsenergie wird durch die Dämmwirkung in weniger als einem Jahr mehrfach eingespart. Zudem ist EPS zu 100 % recyclingfähig — moderne Verwertungssysteme sammeln und verarbeiten Alt-EPS zu neuem Dämmstoff.
Wie lange hält EPS-Dämmung?
Bei fachgerechter Verlegung über 50 Jahre ohne messbaren Verlust der Dämmleistung. EPS altert nicht, nimmt kein Wasser auf und ist gegen die meisten Bauchemikalien beständig. Unter Estrich, ohne UV-Belastung, ist die Lebensdauer praktisch identisch mit der des Gebäudes.
Wie groß sind die Platten?
Das Standard-Plattenformat ist 500 × 1000 mm — das entspricht 0,5 m² pro Platte. Rechne bei der Bestellung 10–15 % Verschnitt zusätzlich ein — besonders bei komplexen Raumgeometrien.
Beratung gewünscht? Als Sanitär- und Heizungs-Meisterbetrieb helfen wir dir gern bei der Auswahl der passenden Dämmstärke und dem Vergleich zwischen EPS und PUR/PIR. Beschreib uns kurz dein Projekt (Aufbauhöhe, Bauart, Heizsystem) — wir empfehlen dir die wirtschaftlichste Kombination.
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